Erzengel Gabriel heute
Meine Geliebten
Sei auf das Allerherzlichste willkommen in diesem, deinem heutigen Tag deiner Arbeit. Er ist dir immer ein Tag des Konfliktes, wenn du für diesen Sabbat gemacht bist. Er ist dir immer ein Tag des Friedens und der Freude, wenn der Sabbat für dich gemacht ist.
Ja, meine Begrüssung für dich in diesem, deinem neuen Tag ist die Gleiche wie Gestern. Wir wollen diesen gestrigen Gedanken heute aufnehmen und weiterführen.
Gestern hast du beschaut, wie du dein Leben aktuell eingerichtet hast. Heute wollen wir dies kurz in unseren Fokus holen, um die gestrigen Gedanken zu würdigen. Und sie als Basis des heutigen Gedankens diesem, deinem heutigen Tag zu unterlegen.
Um darauf dein Heil aufzubauen. Weil du es nicht ertragen kannst, dein Leid einfach zu lassen, wo es ist und deines Weges zu ziehen. Du hast so sehr noch die Angst vor dem Nichts, dass du noch nicht bereit bist, dich dieser Angst zu stellen.
So sehr hast du diese Angst vor diesem einstmaligen Moment, als du vermeintest, von der Liebe getrennt zu sein, von ihr verstossen zu sein, sie dich von sich weggekickt hat und du nun als Schaf vor der Schlachtbank, vor dem Opferaltar seiest.
Doch diesen unsinnigen Gedanken wollen wir nicht weiter in deinen Tag ziehen. Diesen Tag nicht damit anfüllen. Wir haben ein anderes Ansinnen.
Jedoch, ist es dennoch wichtig, dass du diesen Gedanken einen Moment in deinen Fokus holst. Weil es darum geht, dass wir dort einen neuen Baum einpflanzen können. Weil dort die fruchtbare Erde ist.
Weil dort der Baum der Erkenntnis ist. Den du zu etwas gemacht hast, was er nicht ist. Du hast ihn zu dem Baum gemacht, der er nun ist. Der Stamm des Leids. Dieser Baum, von dem du als Eva die Frucht gegessen hast.
Es war nicht das Problem, dass du diese Frucht gegessen hast. Es war die Liebe selbst, dargebracht von deinem himmlischen Vater. Es ist die Geschichte, welche du gewoben hast um diese Darbringung der Liebe.
Als ein Bild einer Frucht an einem Baum und dem Verbot, sie zu essen. Um deswegen aus dem Paradies verstossen zu werden. Einfach Unsinn. Jedoch, so lange geglaubt und von einer jeden Generation weitergegeben als das Rückgrat eurer Realität.
Weil ihr so im Zwang wart, eine eigene Welt zu erfinden, euch eine eigene Realität aufzubauen. Was alles nicht schlimm ist. Das Verhängnis ist nur der Irrtum, zu glauben, dass euer Gott, dies so eingerichtet hat.
Weil damit die einzige Möglichkeit einer Veränderung darinnen besteht, dass euer Gott eine Änderung vornimmt. Und deshalb bin ich gekommen. Auf euer Flehen nach Erlösung, als Bote deines Gottes.
Die Erinnerung euch zu bringen. Als eine ganz einfache Stufe, euch die Erinnerung zu bringen, dass ihr den Sabbat selbst erfunden habt. Aus der segensreichen Idee heraus, dass ein jedes Kind Gottes sich immer wieder ein wenig aus der Realität zurückziehen muss, um den Freiraum zu schaffen. Um in diesem Freiraum Zeit mit dem himmlischen Vater zu verbringen.
Um euch in diesem Anliegen gegenseitig zu unterstützen, habt ihr den Sabbat erfunden. Als eine gemeinsame Auszeit hingegeben diesen Tag der Realität zugunsten der Kommunion mit unserem Schöpfer.
Genauso, wie dieser Sabbat euer Werk ist, ist das Rückgrat dieser Realität euer Werk. Genauso, wie die ganze Realität. Weil dich aber der Gedanke noch überfordert, dass diese ganze Realität selbst gemacht ist, dass du in Wahrheit dieses selbst bist, was du als Universum dir vor Augen führst, gehen wir einen einfacheren Weg.
Wir pflanzen heute einen Baum. Wenn der Baum gross und stark ist, mächtiger als dein Baum der Erkenntnis, von dem du als Eva die Frucht gegessen hast (und damit die Liebe zu dir genommen hast, denke einmal darüber nach), welche du dir verboten hast.
Ja, wenn dieser Baum gross ist, kannst du dann das Rückgrat wechseln, indem du diesen, deinen neuen Baum als die Basis deines Lebens nimmst. Von diesen Früchten dich ernährst. Die Liebe dir anheim holst und damit deine Glückseligkeit.
So denn, wollen wir heute den Samen in deine fruchtbare Erde legen. Stell dir vor, dass du ein kleines Loch gräbst mit deinen Händen.
Gleich neben deinem Baum der Erkenntnis. Du musst nicht einmal darüber nachdenken, wo und wie dieser Baum ist. Du kannst ihn mit spielerischer Leichtigkeit visualisieren. Schliesslich ist er dein Rückgrat. Das Rückgrat deiner Realität.
So also, hast du dieses kleine Loch gegraben. Und nun sitzest du kniend vor diesem kleinen Loch. Forme deine Hände zu einer kleinen Schale, nach oben offen. Nun schliesse deine Augen und danke deinem himmlischen Vater für seine immerwährende Liebe.
So setzte nun dieses, was du in deinen Händen hältst, in die Erde, lege es behutsam in dieses kleine Loch, ganz sachte und voller Liebe. Es ist die Liebe selbst. Decke sie mit dem Häuflein Erde zu, welches du ausgegraben hattest und verbleibe noch einen Moment in dieser Stellung an diesem Ort.
Voll der Liebe für diesen neuen Baum, der nun wachsen wird.
Wenn du nächstes Jahr an diesem Tag zu dieser Botschaft kommst, wirst du diesen Baum bereits grösser sehen. Falls du nun schon einen weiteren Baum gesetzt hast, freue dich einfach. Diese Realität hat Platz für gar viele dieser Bäume. Ein jeder Baum wird seine Wirkung entfalten.
So denn, erfreue dich nun einfach deines Baumes. Stell ihn dir vor, wie er sein wird, neben deinem Baum der Erkenntnis. Amen.
Gott zum Gruss